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Wettbewerb Raiffeisenbank, Unteriberg

Wettbewerb Raiffeisenbank Bild 1 von 4 - grössere Ansicht öffnet die Fullscreen-Galerie

Die marty architektur ag hat den 2. Rang des Projektwettbewerbes erreicht.

Die Liegenschaft exponiert sich als Kopfbau frontal zur Weggabelung zwischen Oberiberg- und Waagtalstrasse mit prägender Wirkung auf den Aussenraum.

Die polygonale Parzellenform prägt die Gebäudegeometrie des Neubauprojektes.

Im Aussenraum soll ein neuer Dorfbrunnen mit Wasserspiel in die Umgebungsgestaltung miteinbezogen werden, um dem Platz wieder Dorfcharakter zu verleihen.

Der Baukörper gliedert sich in zwei Unter- und vier sichtbare Obergeschosse. Die Bankfiliale erstreckt sich über das Erd- und das 1. Obergeschoss wobei die Kundenbetreuung im Erdgeschoss stattfindet.

Im 1. Obergeschoss befindet sich das Back Office. Im 2. und 3. Obergeschoss sind die Wohngeschosse. Die Tiefgarage im 1. Untergeschoss ist über einen Autolift platzsparend erschlossen.

Im Innenraum der Bank gibt es eine offene Halle mit eingeschobenen Körpern. Im Innenraum wird das Herzstück des Beratungszentrums mit Holzschindeln ausgestattet. Die Beratungszone erscheint über ein Lichtspiel als warmes Element und verleiht dem Innenbereich der Bankfiliale einen wohnlichen Charakter.

Die Wohngeschosse sind von kleinteiliger, zellenartiger Struktur. Die Wohnungen gliedern sich in vier Geschoss- und eine Maisonettewohnung. Die Geschosswohnungen mit Ausnahme der Maisonette-Wohnung besitzen geschützte, infolge des ortsgebundenen zügigen Klimas, Aussenbereiche in Form von Loggias, welche ganzjährlich durch das Schieben von Fensterfronten zum offenen Balkon genutzt werden können. Die Maisonette-Wohnung verfügt im Wohn- und Schlafbereich über französische Fenster, welche den Innenraum durch Aufschieben zum Balkon werden lassen.

Die Befensterung der Fassade soll in ihrer Gliederung die verschiedenen Nutzungen von aussen her lesbar erscheinen lassen.

Die Bauweise der ortsgebundenen, starken Verankerung des traditionellen Handwerks der Zimmermanns- und Schindelarbeiten zeigt sich in der Architektur der umliegenden Häuser. Als Antwort darauf soll die Konstruktion des Neubaus mittels vorgefertigten Holzelementen, die Fassade mittels Lärchenschindeln ausgeführt werden und somit die traditionelle Holzbauweise wiederspiegeln und zum Ausdruck bringen. Das Gebäude steht auf einem 50cm hohen Sichtbeton welcher die Materialisierung der Untergeschosse in Beton erahnen lässt. Das Dach wird in Kupfer geplant.

Ausführung:
2014 bis 2015
Aufgabe:
Wettbewerb
Bauherr:
Raiffeisenbank Yberg Genossenschaft